Steckbrief
Madonna ist mein erster und wirklich langersehnter Hund. Sie ist zu einem sehr verschmusten, verspielten, Menschenbezogenen, freundlichem und verschmustem Hund geworden. Sie lebt nun fast 3 1/2 Jahren bei uns, und ich bereue keine Sekunde, dass wir den damals total unerzogenen und leicht verschüchterten Hund gekauft haben. Wir gehen zusammen durch Dick und Dünn und auch in schweren Zeiten halten wir zusammen..
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| Name |
Madonna |
| Spitznamen |
Donna, Donni, Stincker, Schmusemaus, Mäuschen |
| Rasse |
Golden Retriever |
| Wurfdatum |
11.04.2002 |
| Schulterhöhe |
ca. 51cm |
| Gewicht |
27 Kg |
| Was sie mag |
Schmusen, Toben, Schlafen, nach Mäusen buddeln, Fressen, Betteln, mit allem Möglichen spielen, Leckerlies, andere Menschen und Hunde |
| HD/ED |
nein / nicht bekannt |
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Wie sie zu uns kam
Es war ein sehr langer und auch eigentlich zufälliger Weg bis Madonna zu uns kam, da meine Eltern nie einen Hund wollten. Deshalb führte ich lange Zeit die Hunde aus unserem Viertel aus. Dabei lernte ich viele Hunde und deren Besitzer kennen. Ich konnte mein Glück kaum fassen, als ich bei Madonnas Vorbesitzern fragte und sie mir sofort zu sagten, dass ich sie ausführen könne. Damals war Madonn ca. 1 Jahr alt. Ich versuchte so oft wie möglich mit ihr raus zu gehen. Doch merkte ich schnell, dass Hund auch dieser Hund viel schlimmes (bzw. schlecht geprägt wurde) erlebte.
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Sie war anfangs sehr ängstlich, dies zeigte sich zum Beispiel, wenn man neben ihr laut auf den Boden trat. Dann zuckte sie sofort zusammen und zog die Rute ein. Kann habe ich sie ein halbes Jahr nicht mehr gesehen, weil, wie sich später raus stellte, sie von den Vorbesitzern an eine andere Familie verkauft wurde. Zu dieser Zeit führte ich den Mops, den sie sich in der Zeit angeschafft hatten, aus.
Nach einigen Wochen war dann auch wieder Madonna da. Nun führte ich Madonna und den Mops Ellie zusammen aus. Zu letzt haben sie Madonna an eine Freundin meiner Freundin verkauft. Dies habe ich durch Zufall erfahren, als ich mit Madonna und meiner Freundin und ihrem Hund spazieren gingen. Meine Freundin brachte ihre Freundin mit, was bis dahin nichts besonderes war. Als wir dann am Ende unserer Runde waren, redeten wir über Madonna und ihre Besitzer und die Freundin meiner Freundin, erzählte von dem Hund den sie hatten (war Madonna). Als sie uns dann ein Bild zeigte und von den Besitzern erzählte war es mir klar, dass dieser Hund nur Madonna gewesen sein kann.
Doch als Madonnas Besitzer sie mal wieder verkaufen und umziehen wollten, kam meine Chance. Ich bettelte wie auch schon die ganzen anderen Jahre meine Mutter an. Ich konnte mir nicht vorstellen nie wieder Madonna zu sehen und sie bei diesen Leuten zu lassen. Dann nahm ich sie zur Probe mal eine Nacht mit zu uns nach Hause.
Als sie dann Nachmittags bei uns war und meine Oma, die mir genau wusste wie gerne ich Madonna nehmen würde und mir auch zutraute, dass ich mich immer um Madonna kümmere, half mir letztendlich meine Mutter zu überreden... Den nächsten Tag müsste ich Madonna aber erstmal wieder zurückbringen.
Wir sollten sie in der nächsten Woche abholen, da sich die Vorbesitzer erst noch verabschieden wollten. Die nächste Woche klingelte ich gleich nach der Schule, doch sagten sie mir, dass ich am nächsten Tag noch mal kommen sollte. Sie ging es dann genau eine Woche lang, bis wir sie dann wirklich zu uns holen konnten. Da wir von mehren Leuten aus erster Hand erfuhren, wo Madonna schon überall hinverkauft wurde, und wieder zurück geklaut wurde (letztens von einer Freundin meiner Freundin, die wir zufällig beim Spazieren gehen trafen) machten wir einen handfesten Vertrag. Leider wohnen ihre Vorbesitzer bis heute zwei Straßen weiter, so dass wir ihnen ab und an über den Weg laufen...
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Ausbildungsweg
Als Madonna zu uns kam war sie völlig unerzogen. Sie konnte lediglich die Kommandos "Sitz" sowie "Pfötchen". Auch frei machen konnte man sie nicht, da sie zuvor nur an der Leine Gassi geführt wurde.
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Nun kam diese Große, aber wie ich auch finde schöne Aufgabe auf mich zu...ich musste sie von Grundauf erziehen. Da ich kurz zuvor mit meiner Tante und ihrem Labrador Kiro eine Hundeschule besuchte und viel bei der Erziehung mit wirken durfte, fühlte ich mich in der Lage Madonna alleine die Grundkommandos beizubringen. So ließen wir sie z.B. gleich am ersten Tag ohne Leine in einem Naturschutzgebiet laufen. Natürlich war die Umwelt und vor allem die Maulwurflöcher viel interessanter als wir.....
Doch machte sich die Erziehung eigentlich sehr einfach, da sie durch ihre Rasse auch den so genannten Will-to-please besitzt. Das einzige wo mit es noch nicht recht klappte war das zuverlässige Abrufen auf Kommando.
Deshalb besuchten wie dann nach ca. 1 Jahr eine Hundeschule, um Kleinigkeiten zu verbessern und die Kommandos unter großer Ablenkung zu festigen. Natürlich war sofort klar, dass es die selbe Hundeschule sein muss, wo ich mit meiner Tante war.
In der ersten Stunde sind wir dann gleich von der Erwachsenengruppe in die Forttgeschrittenengruppe aufgestiegen. Da ich einiges Sachen gut umsetzen konnte und der Hundetrainer erkannte, dass in Madonna noch sehr viel Potential steckte, stiegen wir nach der dritten Stunde in den Perfektionistenkurs auf. Dort waren wir dann einige Monate...Es hat sehr viel Spaß gemacht, da ich von Stunde zu Stunde Fortschritte vermerken konnte. In dieser Gruppe haben wir jede zweite Stunde in der Stadt, einem Einkaufszentrum oder Park geübt, dort war die Ablenkung noch extremer und was sehr ungewohnt war, war die völlige Dunkelheit, in der wir in den Parks trainierten. Unter anderem haben wir die Hunde 10 Minuten außer Sichtweite abgelegt, in Einkaufszentren perfektes Fuß oder andere wichtige Sachen geübt. Erst in diesem Kurs habe ich gemerkt, dass auch ich sehr viel gelernt habe. Momentan arbeiten auf die Begleithundeprüfung hin.
Dummytraining
2009 habe ich durch einen Shootingauftrag eine tolle Retriever Hundeschule gefunden. Dort haben wir dann intensiver mit dem Dummytraining angefangen. Ich war mir zu Anfang nicht sicher, ob Madonna Gefallen daran finden wird, aber da sie ein Retriever ist wollte ich es gerne mal ausprobieren. Sie hat in kürzester Zeit große Fortschritte gemacht. Während des Jagdtages konnten die Hunde auch mal tote Tiere apportieren. Das fand Madonna allerdings nicht so lecker, sie eckelte sich regelrecht von den Tauben.
Mittlerweile kann sie auch andere Gegenstände wie Flaschen, Schlüssel, Taschentuchverpackungen uvm. apportieren. Neben der
Ausbildung zum Begleithund und ein wenig Dummyarbeit üben wir immer wieder neue Tricks ein. Das bringt nich nur Abwechslung in den Alltag , sondern macht auch noch richtig Spaß für Hund und Mensch. Es kommt soar vor, dass sie wild fremden Menschen Tricks anbietet, um ein kleines Leckerli zu erhaschen.
Tricks von Madonna
| Pfötchen rechts/links |
Rolle |
| Drehung rechts u. links |
Laut |
| Frauchen |
Männchen |
| Ducken |
Kriechen |
| Toter Hund |
Shame (Pfote über Nase streichen) |
| Einparken (zwischen den Beinen) |
Rückwärts gehen |
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